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Alder Sägewerk + Holzhandlung
Inh. Hans-Henning Alder
Auf dem Rähden 50
31553 Auhagen
USt-Id: DE 167929108
Tel.: 05725 / 3 68
Fax: 05725 / 43 18
E-Mail: info@saegewerk-alder.de
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 07:00 - 16:00 Uhr
Sa. nach Absprache

Chronik des Sägewerkes Alder in Auhagen

Im Jahre 1891 erwarb Wilhelm Pieper, geboren in Auhagen, mit seiner Frau eine Dampflokomobile. Er legte damit den Grundstein für den heutigen Betrieb Sägewerk/Holzhandlung Alder. Erstmals arbeitete er in Selbständigkeit mit seinen Söhnen Wilhelm und August Pieper. Mit der Dampfmaschine bot er den umliegenden Bauern Lohndreschen an. Vorerst wurden die Bauern mit der Dampflokomobile aufgesucht und auf deren Höfen das Getreide gedroschen. Später bekam das Lohndreschen einen festen Stand in einem Dreschschuppen Vor den Toren in Auhagen auf „Witten Wiese“.

Im Jahre 1892 eröffnete Wilhelm Pieper „Auf dem Rähden“ die Dampfsägerei mit einem Horizontalgatter und einer Kreissäge sowie einer Schrotmühle. Wilhelm Pieper führte 37 Jahre den Familienbetrieb. 1920 wurde Auhagen an das Stromnetz angeschlossen, und somit folgte in den kommenden Jahren die Anschaffung eines fahrbaren Elektromotors für die Dreschmaschine.

Im Jahre 1928 übernahm der älteste Sohn, Wilhelm Pieper jun. mit seiner Frau den väterlichen Betrieb. In dieser Obhut verblieb der Betrieb lediglich 8 Jahre.

Im Jahre 1936 übernahm dessen Sohn Hermann Pieper und deren Frau Minna Pieper den Familienbetrieb. Vater und Sohn sowie der Onkel August Pieper arbeiteten während der Kriegsjahre und darüber hinaus Hand in Hand. 1947 erfolgte ein Anbau an die Sägerei, in dem von nun an das Lohndreschen erfolgte. 1952 kam es zur Umstellung auf die elektrische Betreibung der Sägemaschinen und der Schrotmühle. Seit dieser Zeit gehörte der Einsatz der Dampflokomobile der Vergangenheit an. Es folgte die Ausweitung des Betriebes, in dem bald auch der Holzhandel angeboten wurde.

Im Jahre 1965 traten der Schwiegersohn Bernhard Alder und Margarete Alder, geb. Pieper die Nachfolge an. Die Tochter Margarete Alder übernahm die notwendigen Tätigkeiten im Büro. Das Anbieten des Lohndreschens wurde eingestellt. 1968 erweiterte man die Sägerei um den Bau einer Kranbahn und eines Vollgatters. Der ursprüngliche Holzschuppen wurde durch eine geräumige Halle ersetzt. Bernhard und Margarete Alder haben einen Sohn und eine Tochter.

Seit 1981 arbeitete der Sohn Hans-Henning Alder, nach einer Lehre zum Zimmermann mit im Betrieb. Weitere Modernisierungen folgten. Neben den üblichen Leistungen des Betriebes wurde nun auch die Herstellung und der Verkauf von rustikalen Eichengartenmöbeln mit ins Angebot genommen.

Im Jahre 1986 erhielt Hans-Henning Alder nach Absolvierung der 2-jährigen Fachschule in Bad Wildungen seinen Industriemeister – Fachrichtung Holzbearbeitung. Im Laufe der nächsten Jahre erfolgte die Anschaffung eines Gabelstaplers sowie eines LKW mit Heckkran zum Transport von Rundholz.

Im Jahre 1995 übernahm Hans-Henning Alder mit seiner Frau Karola Alder, geb. Stecker den Betrieb. Karola Alder führt das Büro und die Holzhandlung weiter. Aus dieser Ehe stammen die Söhne Sebastian und Oliver. Im Laufe der Jahre wurde der Betrieb ständig vergrößert und das Angebot erweitert. Es entstand ein großer Holzlagerplatz, die Halle wurde erweitert und mehrere Holzbearbeitungsmaschinen erworben. Dadurch wurden auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Im Jahre 2003 investierte Hans-Henning Alder in einen Brennholzspalter mit Systempackung. Seitdem wird zusätzlich abgelagertes Brennholz verkauft.

Im Jahre 2004 begann der Sohn Sebastian im elterlichen Betrieb seine Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker. Im Rahmen diese Ausbildung sammelte er auch in Bauholzsägewerken und in einem Tropenholzsägewerk in Gütersloh Erfahrungen. Im Juli 2007 schloss er seine Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker erfolgreich ab und erwarb auch einen LKW-Führerschein. Von diesem Zeitpunkt an arbeitet er in allen Bereichen des Sägewerkes. Außerdem sind zurzeit drei weitere Mitarbeiter im Betrieb in Vollzeit beschäftigt.

Der jüngere Sohn Oliver hat im Juli 2009 seine Ausbildung als Zimmermann erfolgreich beendet und arbeitet weiterhin in seinem Beruf.

Wir können auf eine Betriebschronik zurückblicken, die mittlerweile in der fünften Generation besteht.